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Dienstag, 22. September 2015, 19:41

Mein neues Dennerle marinus 60l Riff

Hallo allerseits,

seit zwei Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Dennerle Marinus 60L Beckens und freue mich total darauf jetzt endlich loslegen zu konnen.

Die Unterkonstruktion ist ein IKEA Küchenschrank mit bis zu 220kg belastbaren Beinen (Je Bein) und einer Lacktür in weiß.
Die Vollholzplatte habe ich im Baumarkt in der Resteecke gefunden, auf meine Maße zusägen lassen und zu Hause mit einem Arbeitsplatten Spezialöl imprägniert.

Mit der Technik von Dennerle bin ich nicht so zufrieden.... Die mitgelieferte Lampe schabt, sofern da Becken etwas dichter an der Wand platziert wurde, mit dem Kabel die Farbe von der Tapete..
(wenn man sie zu Arbeiten im Becken hochklappt)

Auch der Bio Curculator überzeugt nicht wirklich... Zuerst benötigt man eine gefühlte Ewigkeit, bis man eine gute Einstellung gefunden hat und dann beginnt er mitten in der Nacht plötzlich extrem viel Luft über den Oberflächenabsauger einzuziehen und wird sehr laut!! Also beginnt man wieder von vorne mit dem feinjustieren...

Irgendwie wirft der Circulator immer einige Luftblasen aus, egal wie sehr man die Einstellung verändert... hat vielleicht jemand Erfahrung damit? Eventuell hat das Gerät ja auch einfach eine Macke!?

Für meinen Geschmack ist der Heizstab viel zu Groß für ein 60L Becken... Er füllt fast die gesamte Fläche zwischen Bodengrund und Wasseroberfläche aus und ist optisch sehr dominant.

Hat einer von Euch Erfahrung mit dem Aquael Easyheater aus Plastik, oder dem Aquael Neoheater?? Oder vielleicht kann mir ja jemand einen kleinen leistungsstarken Heizer empfehlen??

Das Thermometer und der Aräometer sind meines Erachtens Schrott!

Schrittweise wird jetzt alles optimiert und ausgetauscht. Ein Komplettset werde ich mir aber definitiv nicht mehr holen.

Nun einige Wichtige Frage zum Riffaufbau:

Das Becken wurde vor 12 Tagen Mit gewaschenem Bodengrund und Salzwasser befüllt (Dest. Wasser) und dann, wie in der Anleitung beschrieben ein Paar Tage bei laufender Technik stehen gelassen.
Vor ein Paar Tagen besorgte ich mir bei einem Fachhändler im Umland von Berlin etwas frisches Lebendgestein.

Leider hatte er trotz frischer Lieferung keine großen Steine da und somit musste ich stapeln.

Als ich das ganze im Becken platzierte kamen mir die Steine doch etwas verloren vor.

Nun würde ich den Riffaufbau gerne etwas erweitern, bevor die Einfahrphase richtig beginnt...

  • Ist es empfehlenswert den Riffaufbau auf ein Fundament aus Totem Gestein zu platzieren, oder kann man die LS direkt im Sand platzieren??
  • Muss ich die Steine mit Riffmörtel oder einem Plexiglashalter sichern, damit nichts umfällt?? (Bisher liegen die Steine nur aufeinander)
  • Welche Variante würdet Ihr empfehlen ... Mörtel, oder eine Plexiglasplatte mit verkikalem Plexiglasstab, auf die man die Steine quasi auffädeln kann??
  • Welche Höhe ist für ein Riff empfehlenswert?? (Abstand zwischen Riffspitze und Wasseroberfläche)

Würde mich sehr über einige Tips und Infos freuen....

Hier ein Paar Bilder vom Becken


»FabiUs« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »FabiUs« (22. September 2015, 20:06)


2

Mittwoch, 23. September 2015, 09:56

Hi Fabi (ist das Dein Name?),

ich beginne mal mit der Beantwortung der Fragen. Vorher nochmal: Wieviel Kg LS sind das?

1. Bei 60 Liter würde ich nur LS nehmen und das kannst Du selbstverständlich direkt im Sand paltzieren. Aber um Stabilität zu gewährleisten normalerweise erst Steine und dann den Sand drumherum.
2. Steine gut stapeln reicht aus. Ich habe noch nie etwas vermörtelt.
3. Die Höhe des Riffs kannst Du gestalten wie Du möchtest. Es gibt auch Becken mit herausragendem Riff.
4. Ich habe auch den Easyheater, er ist etwas dezenter als der Deine
Gruß Alex

3

Mittwoch, 23. September 2015, 10:34

Guten Morgen Alex und vielen Dank für Deine Antwort...

Mein Name ist Fabian und ich komme aus Berlin.

Beim Lebendgestein handelt es sich um 4,7kg


Ich dachte nur, dass es eventuell vorteilhaft ist eine Platte aus totem Gestein unterzulegen, da diese dann komplett im Sand verschwinden würde und eh nicht sichtbar wäre.
Ausserdem habe ich schonmal gelesen, dass LS, die von Sand bedeckt sind anfangen können zu faulen!?

Ganz so hoch hinaus möchte ich mit meinem Riffaufbau nicht, aber etwas höher könnte er schon sein. Werde dann einfach mal bei meinem Händler nach einer passenden Platte schauen,
die ich dazwischen setzen kann, Denn eigentlich finde ich die Form des Aufbaus ganz nett.


Leider liegt der oberste Stein nur an drei Stellen auf... daher meine Angst vor einem Umstürzen der Steine.
Er liegt gut auf und kippelt nicht wirklich aber ich dachte eben, sicher ist sicher...


Wie lange nutzt Du den Easyheater bereits und wie ist Deiner Meinung nach die Genauigkeit bei der Temperatureinstellung??


Hast Du den Bio Circulator in Benutzung oder wurde auch dieser ausgetauscht??


Mit besten Grüßen aus Berlin


Fabian

4

Mittwoch, 23. September 2015, 10:51

Hi,

bei guter Strömung und nicht allzu hohem Bodengrund sollte da nichts faulen. Den Easyheater hab ich schon ne Weile, die Abweichung ist ca. 2 Grad. Hab ihn auf ca. 23 Grad eingestellt. Den Bio-C. hatte ich noch nie, ist meiner Meinung nach auch nicht unbedingt nötig.
Gruß Alex

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5

Mittwoch, 23. September 2015, 10:54

Hast Du denn einen Abschäumer in Deinem Becken?? und was machst Du gegen die Kammhaut auf der Wasseroberfläche??

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6

Mittwoch, 23. September 2015, 11:08

Hi Fabian !

Den Aufbau finde ich schon etwas dürftig... Da würde ich schon noch etwas nachlegen.
Wenn man mit Reef Bond vermörtelt hat das den Vorteil, daß man auch mal etwas ausgefallenere Ideen umsetzen kann.
Z.B. ein kleines Plateau anmörteln oder einen Riffbogen. Sand wäre mir persönlich auch zu hoch.

Die Strömungspumpe würde ich allerdings höher setzen, so 5-6 cm unter die Wasseroberfläche, Ausrichtung ganz leicht
nach oben, das sorgt für eine bessere Oberflächenbewegung und die Strömung verteilt sich besser im Aqua. Außerdem
erzeugt eine bewegte Oberfläche mehr Lichtspiel im Aqua und es wirkt dadurch lebendiger.
Gleichzeitig wird dadurch auch noch der Sauerstoffeintrag erhöht.

Die meisten tauschen für die Oberflächenabsaugung den BC gegen den Eheim Skim 350 aus.
Man kann eigentlich immer nur vom Kauf eines Komplettsets abraten...

Gruß Frank
Nanos : Blau Cubic 20 l, 90 l, Long Reef Optiwhite 110x35x35

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank 147« (23. September 2015, 11:14)


7

Mittwoch, 23. September 2015, 12:25

Guten Morgen Frank,

auch Dir danke ich für Deine Antwort und die vielen Tips.

Finde den Riffaufbau eigentlich vom Prinzip her ganz nett... nur eben viel zu klein. Daher werde ich entweder noch eine Platte aus LS dazwischensetzen oder einen leichten, porösen Stein obendrauf.
Plateaus oder ähnliches zu bauen habe ich eigentlich nicht vor... denkst Du denn, dass eine Verbindung der einzelnen Steine mit Reefbond o.ä. trotzdem sinnvoll wäre??

Etwas Sand werde ich definitiv entfernen... habe einen anderen Beitrag von Dir gelesen und dort hat sich jemand auch an die Dennerle Anleitung gehalten... Deine Vermutung dazu war
--> Sand rein --> Steine in den Sand gedrückt --> Sand um die Steine höher als zuvor!!! und so ist es bei mir auch :-)

Denkst Du denn ich sollte eine Platte aus totem Gestein unter die LS legen??

Auch der Tip mit der Koralia ist top... werde ich gleich umsetzen.

Benutzt Du in Deinem (n) Becken Abschäumer oder Filter??

Vielen Dank für Deine Hilfe

Grüße

Fabian

8

Mittwoch, 23. September 2015, 14:18

Noch eine Frage... welchen Riffmörtel oder Kleber könnt Ihr empfehlen??

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9

Mittwoch, 23. September 2015, 15:46

Hallo !

AMA Reef Bond, das Original. :D
Kannst Du zum Verkleben oder nur leichtem Fixieren an kleinen Punkten der Steine benutzen.
Du kannst damit Ablegersteine ins Riff kleben oder auch Korallenableger auf Ablegersteine.
Oder auch die Koralle vom Ablegerstein lösen und direkt ins Riff kleben. Man kann ihn auch mit
Sand mischen und daraus selber Ablegersteine machen. 500g Pöttchen reicht aus.
Die meisten Knetstangen, 2K-Kleber, halten nicht so gut und überwachsen im Gegensatz zum
Reef Bond auch sehr schlecht.

Als AS habe ich im 90l einen Tunze 9001. Die beiden anderen (kleineren) laufen über einen
Außenfilter, der allerdings nur sparsam mit Siporax bestückt ist. Das ermöglicht einen guten
Durchfluss und kommt von den Eigenschaften her dem Lebendgestein recht nahe, was Porösität
und Besiedlungsfläche für Bakterien angeht. Ich wollte auch keine sichtbare Technik im Nano
haben, deshalb erledigt der Außenfilter die Oberflächenabsaugung, die Strömung und die
Beheizung und baut natürlich auch überschüssige Nährstoffe ab.

Gruß Frank
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10

Mittwoch, 23. September 2015, 16:04

Ach ja, ich würde lieber beim LS bleiben und dann mit dem Reef Bond kleine Füße unter die unterste Platte/Stein mörteln.
Dann liegt sie nicht komplett im Sand und kann an manchen Stellen auch noch unterströmt werden. :rolleyes:

Gruß Frank
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11

Donnerstag, 24. September 2015, 09:28

Guten Morgen Frank,

vielen Dank für die Hilfreichen Tips... werde mir heute noch ein wenig LS besorgen und eben diesen Reefbind Mörtel.

Das mit den Füßen drunter ist eine klasse Idee, denn wie bereits erwähnt würde ich gerne einen Randalli pflegen und dieser könnte dann problemlos unter den LS buddeln, ohne dass etwas umfallen kann.
Großartig.

Habe es gestern tatsächlich geschafft den Biocirculator so einustellen, dass er keine Blasen mehr auswirft und relativ leise ist... ich denke er bleibt doch vorerst im Becken.
Habe aber bereits mehrfach gelesen, dass man den Filterschwamm nur sporadisch verwenden soll!?

Wenn viele Schwebeteilchen herumschwimmen kurzfristig verwenden und dann raus damit... ist das korrekt??

Derzeit beginnt das Becken in rasender Geschwindigkeit zu veralgen... sollte ich mit den zusätzlichen Steinen warten, bis die Einfahrphase vorbei ist, oder kann ich direkt loslegen?? Wie ist Deine Meinung??

Grüße und einen sonnigen Donnerstag wünscht

Fabian

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12

Donnerstag, 24. September 2015, 20:41

N'abend Fabian !

Mach es am besten sofort, hinterher störst Du nur wieder die sich entwickelnde Beckenbiologie.
Du wirst ja zwangsläufig auch wieder ein bischen im Sand rumwühlen. Lieber jetzt einmal richtig
alles machen und dann zurücklehnen und zuschauen, wie sich das Becken entwickelt.

Das mit dem Schwamm ist richtig, die meisten betreiben den BC ohne. Wenn die Beckenbiologie stabil
ist, funktioniert das. Der BC wird in der Regel ohnehin noch leiser, er muss erst ein paar Wochen
einlaufen. Auf der Mechanik bildet sich dann ein Biofilm, der wie ein Schmiermittel wirkt. :D

Gruß Frank
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